Wie Haltung, Atem und Faszien den Beckenboden einer stillenden Frau unterstützen können
Nicht Übungen. Bedingungen gestalten. Was das konkret bedeutet, erkläre ich im Webinar.
Prolaktin hemmt Östrogen. Das verändert das Bindegewebe im Beckenboden, die Gewebequalität, die Belastbarkeit, die Schmerzwahrnehmung. Das ist bekannt.
Was stillende Frauen trotzdem immer wieder hören, wenn sie Beschwerden haben: „Spann den Beckenboden an."
Dieser Ratschlag ignoriert, was hormonell und physiologisch gerade passiert. Und er landet täglich in unserer Praxis.
Eine stillende Frau verbringt 160 bis 240 Minuten täglich in Stillposition. Das ist das eigentliche therapeutische Fenster. Wir üben nicht beim Stillen. Wir gestalten die Bedingungen.
- Haltung als Grundlage der Regulation: Wie die Stillposition das Nervensystem beeinflusst und warum der Beckenboden in aufrechter, gestützter Haltung loslassen kann
- Atmung als Bindeglied: Die reflektorische Kopplung von Zwerchfell und Beckenboden, und wie eine verlängerte Ausatmung den Vagus aktiviert
- Faszien als Resonanzsystem: Die Stillzeit als therapeutisches Fenster verstehen und nutzen
- Neurophysiologische Sicherheit: Was Oxytocin, Prolaktin und Parasympathikus mit den Bedingungen zu tun haben, die wir als Therapeutinnen gestalten
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