Stillen & Beckenboden – die 4 Prinzipien
Was mache ich mit der Wöchnerin, die stillt und gleichzeitig Beschwerden am Beckenboden hat? Die Antwort, ohne Übungsplan und ohne Kontraktion.
Warum das Timing entscheidend ist
Die Stillzeit ist ein therapeutisches Fenster, und du kannst es nutzen.
Warum so früh?
Relaxin und Östrogen verändern das Bindegewebe noch Monate nach der Geburt. Genau dann reagiert das System am stärksten auf Impulse, positiv wie negativ.
Warum ohne Üben?
Willkürliche Beckenbodenübungen beim Stillen stören den parasympathischen Zustand. Haltung, Atem und Faszien wirken ohne eine einzige Kontraktion.
Die 4 Prinzipien
1 · Haltung
Nicht Korrektur, sondern Raum schaffen für Zwerchfell, Faszien und Beckenboden.
2 · Atem
Der Atemrhythmus der Mutter ist der direkteste Zugang zum Beckenboden, ohne Kontraktion.
3 · Faszien
Jede Stillposition verändert die fasziale Spannung, von der Brust bis zum Beckenboden.
4 · Neurophysiologie
Oxytocin entspannt den Beckenboden. Die Bedingungen dafür zu schaffen ist deine Aufgabe.
Für wen?
- Physiotherapeut:innen
- Hebammen
- Doulas
- Osteopath:innen
- Stillberater:innen
Das lernst du
- Wie Stillpositionen den Beckenboden belasten
- Warum das fasziale System in der Stillzeit vulnerabel ist
- Welchen Einfluss Relaxin und Östrogen haben
- Wie Stillposition, Atem und Haltung den Beckenboden ohne Übungen entlasten
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Einmalig 49 €, kein Abo. Inklusive Workbook PDF (15 Seiten, druckbereit). Steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar.

Deine Referentin
Sabine Meissner ist Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Beckenboden und weibliche Gesundheit. Mitgründerin von Postpartum Pro, einem Fortbildungsangebot für Fachpersonen, das über den Standard hinausgeht. Seit Jahren klinisch tätig und in der Ausbildung von Therapeutinnen.


